ICSI (Intra Cytoplasmatische Spermien Injektion)

Da die Spermaqualität oft eingeschränkt ist, besteht das Risiko, dass bei einer IVF keineBefruchtung der Eizellen stattfindet. Für diese Fälle wurde die ICSI-Technik entwickelt.
 
Bei der ICSI wird mittels einer ultrafeinen Glasnadel eine einzelne Samenzelle unter Mikroskopsicht direkt in die Zellflüssigkeit der Eizelle injiziert. Die injizierten Eizellen werden 18 Std. später auf eine eventuelle Befruchtung beurteilt. 1 - 3 befruchtete Eizellen werden für weitere 24 Std. bis zur Zellteilung im Brutschrank belassen und anschliessend in die Gebärmutter transferiert.
 
Sind mehr als 2 - 3 befruchtete Eizellen vorhanden, können diese für eine eventuelle weitere Behandlung tiefgefroren werden.
48 Stunden nach der Eizellentnahme findet bei geglückter Befruchtung und Zellteilung der Embryotransfer statt.
 
Es besteht keine Garantie darauf, dass sich Eizellen befruchten lassen oder befruchtete Eizellen mit der Zellteilung beginnen.