Behandlungsablauf

Bei gestörter Eizellreifung/Eisprung wird versucht diese durch Gabe von Medikamenten (Tabletten oder Spritzen) zu verbessern. Man spricht von sogenannter Stimulation. Es wird dann mit Ultraschalluntersuchungen kontrolliert ob Eibläschen heranreifen und wann sie reif sind sodass der Eisprung bevorsteht.
Je nach Ausgangssituation wird dem Paar angegeben, wann die Chance für eine Empfängnis besteht oder es wird eine Insemination geplant. Bei der Insemination werden um die Zeit des Eisprungs speziell vorbereitete Samenzellen durch die Vagina und den Muttermund direkt in die Gebärmutter eingespült. Dies ist etwa wie eine gynäkologische Untersuchung; also schmerzlos. Bei der Aufbereitung wird die Samenflüssigkeit von den Samenzellen getrennt. 3 Inseminationen werden in der Regel von Ihrer Krankenkasse übernommen.
IVF/ICSI (ART) sind verglichen mit o.g. Behandlungen aufwändige high-tech-Methoden. Die Vorbereitung ist dementsprechend deutlich komplizierter und kann deshalb nur skizziert werden. Sie wird natürlich vor der Behandlung im Detail festgelegt.
Eine ICSI umfasst folgende 10 Schritte: ICSI 10 Schritte